Sprengarbeiten Christkindl - Betretungsverbot

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Im Stadtteil Unterhimmel müssen im Rahmen eines Steinschlagschutzprojektes zwei Felsnasen abgetragen werden. Damit sollen mögliche Steinschläge in der Zukunft verhindert werden. Die Felsnasen werden mittels mehrerer kleinerer Sprengungen nach und nach kontrolliert und vorsichtig abgetragen. Die Sprengungen sind damit ein wichtiger Beitrag zur Hangsicherung und werden zwischen Dienstag, den 11. August 2026, und Donnerstag, den 15. Oktober 2026, jeweils an zwei Tagen pro Woche (Dienstag und Donnerstag) um 15.00 Uhr durchgeführt.

Neuer Zeitplan für Sprengungen

Vor knapp drei Wochen wurde im Steyrer Stadtteil Unterhimmel planmäßig die erste Sprengung im Zuge eines Schutzprojektes der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) durchgeführt. Bei diesem Vorhaben geht es darum, überhängende Felsnasen abzutragen, um die Hangstabilität nachhaltig zu erhöhen.

Laut ursprünglichem Plan hatte man mit Sprengungen über einen Zeitraum von mehreren Wochen gerechnet. Allerdings ist die Probesprengung am 11. August erfolgreicher verlaufen als erwartet, sodass nun weniger Eingriffe in den Hang notwendig sind und die weiteren Maßnahmen entsprechend angepasst werden. Ein Expertenteam hat die gewonnenen Erkenntnisse evaluiert und ein darauf abgestimmtes Konzept erstellt. Demnach werden vorerst die aus dem Oberhang gesprengten Materialien weggeräumt und weitere Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der darunterliegenden Objekte gesetzt – wie zum Beispiel die Errichtung eines Schutzdammes mit Fallboden und eines zusätzlichen Steinschlagschutznetzes. Erst dann – voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober – wird die nächste Sprengung durchgeführt.

Aktuelle Informationen zum gesamten Schutzprojekt der WLV und zum weiteren Bauzeitplan findet man unter http://www.steyr.at/schutzprojekt.

Sprengtafel:


Ein gelbes Schild mit schwarzem Text


Als im Gefahrenbereich befindlicher Liegenschaftseigentümer:in bzw. nutzungsberechtigte:r Mieter:in oder Pächter:in im Gefahrenbereich sind Sie von diesem Aufenthalts- und Betretungsverbot betroffen.

Seitens des beigezogenen Sachverständigen für Sprengwesen wurde empfohlen, dass die Bewohner von Objekten, welche unmittelbar an den definierten Gefahrenbereich angrenzen, sich während der Sprengung nach Möglichkeit auf der der Sprengung abgewandten Seite des jeweiligen Gebäudes aufhalten sollen.

Vor jeder Sprengung erfolgt ein akustisches Warnsignal, nach der Sprengung ein Entwarnungssignal.

Der Gefahrenbereich ist bei jeder Sprengung unmittelbar nach Ertönen des ersten Warnsignals (einmaliger langer Ton) zu verlassen. Das erste Warnsignal wird rund 30 Minuten vor der eigentlichen Sprengung abgegeben werden. Unmittelbar vor der Sprengung erfolgt ein zweites Warnsignal (zwei kurze Töne). Nach der Sprengung darf der Gefahrenbereich erst nach dem Entwarnungssignal (drei kurze Töne) wieder betreten werden. Dies wird ca. 15 Minuten nach der Sprengung sein.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter Sprengarbeiten Steinschlagschutzprojekt Unterhimmel - Steyr - Zentrum - Stadtinfo - Katastrophenschutz - Sprengprojekt in Unterhimmel FAQ bzw. können Sie sich auch an die Mitarbeiter:innen des Stadtservices unter 07252/575 wenden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation. Die Arbeiten werden so rasch und sicher wie möglich durchgeführt, um die Beeinträchtigungen für Sie gering zu halten.



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11.08.2026